Der Teheraner Staatsanwalt Abbas Jafari Dowlatabadi bestätigte heute, dass 217 Menschen derzeit aufgrund der Ereignisse nach den Präsidentschaftswahlen inhaftiert sind. „Die Urteile gegen die 217 Personen, die nach der Wahl verhaftet wurden, sind endgültig. Die Berufungsanträge wurden geprüft und die Urteile sind nunmehr endgültig bestätigt“, so Dowlatabadi.
Sechs weitere Personen sind zum Tode verurteilt worden. Betroffen sind unter anderem Mohammad Ali Saremi, Jafar Kazemi und Mohamad Ali Haj Aghai.
Zudem erklärte der Staatsanwalt Tehrans, dass Mousavis Äußerungen und sein offener Protest gegen die Hinrichtung von fünf politischen Gefangenen ein Verbrechen darstelle. "Seine Unterstützung für diese Personen stellt ein neues Verbrechen dar, und wenn der Tag des Urteils über die Opposition gekommen ist, wird man sich damit genauer beschäftigen“. Ferner führte Dowlatabadi aus: „Dass er bisher noch nicht verhaftet wurde, liegt nicht daran, dass wir unfähig oder nicht willens sind, oder dass wir nachlässig sind oder mit ihnen übereinstimmen. Es liegt daran, dass der Zeitpunkt nicht der richtige ist. Es ist wie bei einer gereiften Frucht – sobald die Zeit gekommen ist, wird gehandelt werden.“
Den Protest der internationalen Gemeinschaft gegen die Hinrichtungen der vergangenen Woche bezeichnete er schließlich als „Atmosphäre der Arroganz der internationalen Medien“.
Quelle: Persian2english - RAHANA
Sechs weitere Personen sind zum Tode verurteilt worden. Betroffen sind unter anderem Mohammad Ali Saremi, Jafar Kazemi und Mohamad Ali Haj Aghai.
Zudem erklärte der Staatsanwalt Tehrans, dass Mousavis Äußerungen und sein offener Protest gegen die Hinrichtung von fünf politischen Gefangenen ein Verbrechen darstelle. "Seine Unterstützung für diese Personen stellt ein neues Verbrechen dar, und wenn der Tag des Urteils über die Opposition gekommen ist, wird man sich damit genauer beschäftigen“. Ferner führte Dowlatabadi aus: „Dass er bisher noch nicht verhaftet wurde, liegt nicht daran, dass wir unfähig oder nicht willens sind, oder dass wir nachlässig sind oder mit ihnen übereinstimmen. Es liegt daran, dass der Zeitpunkt nicht der richtige ist. Es ist wie bei einer gereiften Frucht – sobald die Zeit gekommen ist, wird gehandelt werden.“
Den Protest der internationalen Gemeinschaft gegen die Hinrichtungen der vergangenen Woche bezeichnete er schließlich als „Atmosphäre der Arroganz der internationalen Medien“.
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